Gesetzliche Krankenversicherung

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Zu Beginn des Jahres 2015 wurden erneut einige Änderungen bei der Gesetzlichen Krankenversicherung vorgenommen.

Bisherige Regelung:

Der Beitragssatz für alle Krankenkassen betrug einheitlich 14,6 Prozent. Alle gesetzlich versicherten Arbeitnehmer mussten einen Sonderbeitrag von 0,9% tragen, der zu dem vorher genannten Beitragssatz bezahlt werden musste. Freiberufler und Selbstständige ohne Krankengeldanspruch zahlten 14,9 Prozent.

Seit Einführung des Gesundheitsfonds im Jahr 2009 war die Beitragshöhe bei der Gesetzlichen Krankenversicherung für alle Kassen gleich. Krankenkassen, die mit den Mitteln aus dem Fonds nicht auskamen, waren angehalten einen Zusatzbeitrag zu erheben. Anderseits konnten gut wirtschaftende Kassen Beiträge an ihre Mitglieder zurückerstatten.

Im gesetzlich vorgegebenen Leistungskatalog (gesetzliche Pflichtleistungen) sind ca. 96 % aller verfügbaren Kassenleistungen definiert. Darüber hinaus bietet jede Kasse individuelle Zusatzleistungen (Satzungsleistungen) an, um die eigene Attraktivität am Markt zu steigern. Diese Mehrleistungen dürfen jedoch das Maß des Notwendigen nicht überschreiten, da grundsätzlich die Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherungen die Kriterien ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich erfüllen müssen. 

Vor dem Start des Gesundheitsfonds konnte jede Kasse ihren Beitragssatz selbst bestimmen. Zu dem Zeitpunkt war natürlich ein geringer Beitragssatz für die Versicherten einer der Hauptwechselgründe.

Änderungen ab 2015:

Der Beitragssatz beträgt wie vorher auch 14,6 Prozent und wird von Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte bezahlt. Der Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent, den jeder Arbeitnehmer bisher komplett alleine finanzieren musste, wurde jetzt abgeschafft. Dafür wurde ein Zusatzbeitrag geschaffen, dessen Höhe jede Krankenkasse selbst individuell festlegen kann und der von jedem Arbeitnehmer getragen werden muss. Es wird zukünftig also wieder unterschiede in der zu zahlenden Beitragshöhe gegeben, wodurch sich ein Wechsel der Krankenkasse auch im Portmonnaie bemerkbar machen kann. 

Wobei aus meiner Sicht die Beitragshöhe nicht das alles entscheidende Kriterium bei der Auswahl der Gesetzlichen Krankenversicherung sein sollte. Neben der Servicequalität, sollten die über den gesetzllichen Rahmen hinausgehenden Leistungen ebenfalls eine tragende Rolle spielen, wenn es darum geht, für sich den richtigen Versicherungspartner ausfindig zu machen.

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